VHS-Projekt: Nachhaltiger Konsum - Eigenverantwortung übernehmen

Die Stadt Duisburg ist im September 2013 als Fair Trade-Town ausgezeichnet worden.

Die Volkshochschule hat diesen Prozess mit Projekten in den Schulen begleitet. Um die Fair Trade-Idee nachhaltig in unserer Stadt zu implementieren, sollen die Schulen weiterhin dieses Thema aufgreifen und intensiv behandeln. Dieses neue Projekt soll dabei helfen, diese Entwicklung zu unterstützen.

Das Ziel:
Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass viele Produkte aus ihrem Alltag, z.B. Lebensmittel, aber auch Kleidung und Schmuck aus Entwicklungsländern kommen. Sie sollen dortige Lebensbedingungen von Landwirten und Handwerkern und ihren Familien kennenlernen, wie z.B. einfache Lebensverhältnisse und ein Armutsrisiko, aber auch Positives wie z.B. hohe Kreativität im Umgang mit Produkten (z.B. Produkte aus Recycling- oder Naturmaterialien) und kulturelle Besonderheiten.

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Prinzipien des Fairen Handels und Vorteile für die Landwirte und Handwerker. Sie lernen Siegel und Verkaufsstellen fairer Produkte kennen.

Hier setzt der "faire Handel" Maßstäbe. Zwar ist "Fair Trade" in unserer Volkswirtschaft noch ein zartes Pflänzchen, aber mit wachsenden Zuwachsraten. Was unterscheidet den fairen vom traditionellen Handel, welche Vorteile haben die Partner in den Ursprungsländern und was erwartet den Verbraucher?

Die Inhalte:
Bäuerliche Landwirtschaft in Entwicklungsländern oder industrielle Lebensmittelproduktion

- Kann es nur diese beiden Alternativen geben?
- Kann Landwirtschaft auch Umweltschutz im weitesten Sinne sein?
- Kann Landwirtschaft die Weltbevölkerung ernähren wenn sie ökologisch betrieben und somit nachhaltig organisiert wird?

Mit den Teilnehmenden des Projekts werden wichtige praxisrelevante Informationen und Handlungsalternativen erarbeitet, mit denen sie im täglichen Leben, nämlich beim überlegten Kauf und Konsum bestimmter Lebensmittel, unmittelbar über den Markt Einfluss auf Produktionsweisen und somit auch auf die nachhaltige Entwicklung (Tierhaltung, Futtermittelanbau, Düngung, Welthandel) nehmen können.

Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wo sie welche Produkte in unserer Region zuverlässig erwerben können und lernen genauso die Hintergründe, sowie Zusammenhänge von Nahrungsmittelkonsum und Umweltproblemen kennen.