Alle aktuellen Infos zum VHS-Betrieb in Zeiten der Corona-Krise

Liebe Teilnehmer*innen, Kursleitenden und Interessierte der VHS Duisburg, auf der folgenden Seite informieren wir Sie in der aktuellen Krisensituation über den Sachstand zu verschiedenen Themen, bezogen auf den Kursbetrieb der VHS Duisburg.

Informationsübersicht für Kursleitende

Stand: 30.03.2020

Liebe Kurleiterinnen und Kursleiter, 

der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) auf Bundesebene wie auch der Landesverband der vhs von NRW auf Landesebene waren und sind konzertiert aktiv, um die Situation der Lehrkräfte an Volkshochschulen politisch ins Blick- und damit Handlungsfeld zu rücken. Hier finden sich ständig aktualisierte Informationen speziell für Kursleitende.

Ab sofort finden Sie unter dem nachfolgenden Link alle Informationen, die den Kursleitenden in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie helfen können, einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Land und/oder Bund zu behalten:

https://www.vhs-nrw.de/services/kursleitende/

Link zur Allgemeinverfügung bzgl. der Schließung der Volkshochschule Duisburg durch den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg:

https://www.duisburg.de/microsites/coronavirus/aktuelles/index.php#Updates__16-03-_-_22-03-

Aktuelle Informationen über Hilfen für freiberufliche Lehrkräfte

Stand: 27.03.2020

NRW-Rettungsschirm auch offen für Weiterbildung und Kultur

Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser: Freiberufliche Lehrkräfte sowie Künstlerinnen und Künstler sind antragsberechtigt

Um Initiativen und Einrichtungen in Kultur und gemeinwohlorientierter Weiterbildung sowie freischaffende Künstlerinnen und Künstler in der Corona-Krise vor existenzbedrohenden Finanzproblemen zu bewahren, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits in der vergangenen Woche mehrere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Nun gibt es weitere Unterstützung: Solo-Selbstständige in Kultur und gemeinwohlorientierter Weiterbildung können vom Rettungsschirm des Landes profitieren, genauer: vom Programm „NRW-Soforthilfe 2020“.

„Es ist eine gute Nachricht, dass – nach dem bekannten Regelwerk des Bundes – auch freiberuflich tätige Dozentinnen und Dozenten der gemeinwohlorientierten Weiterbildung und der Politischen Bildung sowie freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betreiben, als Soloselbstständige antragsberechtigt sind“, sagt Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft. „Wir werden die Einrichtungen und Träger unmittelbar über die zusätzlichen Möglichkeiten informieren.“

Betroffene können über die NRW-Soforthilfe 2020 ab Freitagmittag (27. März) finanzielle Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen beantragen (www.wirtschaft.nrw/corona).

Gemeinwohlorientierte Weiterbildung

Damit Einrichtungen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung nicht in Liquiditätsprobleme kommen, hat die Landesregierung zudem beschlossen, die bereits bewilligten gesetzlichen Fördermittel in Höhe von rund 120 Millionen Euro fortlaufend und beschleunigt auszuzahlen - auch wenn Bildungsveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht durchgeführt werden können.

Gleiches gilt für die Fördermittel der Landeszentrale für politische Bildung (LZpB) in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro, die zurzeit 35 Einrichtungen der politischen Bildung und fünf Bildungseinrichtungen der parteinahen Stiftungen zusätzlich zur Grundförderung zur Verfügung gestellt werden.

Daneben können die Weiterbildungseinrichtungen die Coronabedingten Ausfallkosten im Rahmen der gewährten Zuwendung als zuwendungsfähige Ausgaben abrechnen. Außerdem arbeitet das Ministerium an einem Hilfsprogramm für die Einrichtungen, um vor allem die fehlenden Einnahmen durch den Wegfall von Kursgebühren oder Teilnehmerbeiträgen im Rahmen des Rettungsschirms auszugleichen. Im Bereich der gemeinwohlorientierten Weiterbildung machen diese etwa ein Drittel der regelmäßigen Einnahmen aus.

An den rund 460 Weiterbildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind mehr als 5800 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen etwa 73.500 Dozentinnen und Dozenten, die nebenamtlich oder als selbständige Honorarkräfte in den Weiterbildungseinrichtungen Lehrangebote durchführen.

Kultur

Bereits in der vergangenen Woche hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft für freischaffende Künstlerinnen und Künstler eine existenzsichernde Soforthilfe in Höhe von bis zu 2000 Euro eingerichtet. Das Ministerium stellt hierfür Mittel in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro bereit. Professionelle freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten, können mit einer Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro Liquiditätsengpässe bis zum Anlaufen der längerfristigen, großangelegten Rettungsschirme in Land und Bund kompensieren. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.

Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermitteln geltende Zwei-Monats-Frist gelockert werden.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular zur Soforthilfe für freischaffende Künstlerinnen und Künstler finden Sie unter https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

Mehrsprachige Informationen der Stadt Duisburg zum Coronavirus

Stand: 25.03.2020

Die Stadt Duisburg und das Kommunale Integrationszentrum haben aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht.

https://www.duisburg.de/microsites/coronavirus/aktuelles/mehrsprachige-infos.php

http://www.wir-sind-du.de/2020/03/stadt-duisburg-veroeffentlicht-mehrsprachige-infos-zum-kontaktverbot/

Wir sind weiterhin für Sie da!

Stand: 20.03.2020

Die wegen der Coronakrise verständliche kurzfristige Aussetzung des Unterrichtsbetriebs stellt die VHS vor organisatorische Herausforderungen. Von den für das Frühjahrssemester geplanten 1039 Veranstaltungen hatten bis zum 13. März erst 265 stattgefunden. Bereits am ersten Wochenende nach der Schließung hatten VHS-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter begonnen, die betroffenen mehr als 500 Kursleiter sowie über 6000 Teilnehmer über die Aussetzung des Unterrichtsbetriebs zu informieren. Jetzt steht die Verlegung beziehungsweise Verschiebung von Kursen, Seminaren, Exkursionen, Einzelveranstaltungen und Prüfungen im Fokus der hauptamtlichen VHS-Mitarbeiter sowie die telefonische Beratung. Für die ausgefallenen Angebote müssen die bereits gezahlten Teilnahmeentgelte wieder zurücküberwiesen werden. Die bereits begonnenen Planungen für das Herbstsemester müssen fertiggestellt werden. Da ein Ende der Krise im Augenblick nicht absehbar ist, wird an digitalen Weiterbildungsangeboten gearbeitet. Aktuell werden beispielsweise Vorbereitungskurse auf die Zentrale Abschlussprüfung „Mathe“ im Onlinemodus angeboten, ein leider bereits ausgebuchter Kurs „Lebendig erzählen“, verschiedene Weiterbildungsangebote aus dem Xpert-Business-Paket zu Themen wie Finanzbuchführung oder Lohn und Gehalt. In Kürze folgen weitere Veranstaltungen.

https://www.vhs-duisburg.de/vhs/programm/vhs_online.php

Thema Kursausfall / Entgelterstattung

Stand: 18.03.2020

Es wird angestrebt, da wo es möglich ist, ausgefallene Kurstermine nachzuholen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aktuell noch nicht alle Ihre Frage hierzu beantworten können, da die weitere Entwicklung zur Corona-Krise derzeit nicht abschätzbar ist. Regelmäßige Informationen zu diesem Thema erhalten Sie weiterhin an dieser Stelle.

Informationen zur Erstattung von Entgelten folgen, sobald klar ist, ob und in welchem Umfang ausgefallenener Unterricht nachgeholt werden kann.

Persönliche Anmeldungen und Beratungen finden derzeit nicht statt. Telefonisch und per Mail sind unsere Mitarbeiter*innen jedoch weiterhin erreichbar.

Ihre Ansprechpartner*innen der VHS Duisburg

Unser Kontaktformular

VHS unterbricht Unterrichtsbetrieb bis Ende der Osterferien

Stand: 14.03.2020

Die Volkshochschule Duisburg unterbricht ab Montag, dem 16. März 2020, zunächst bis Ende der Osterferien ihren gesamten Unterrichtsbetrieb. Alle bis Ende April geplanten Einzelveranstaltungen wie Konzerte, Vorträge und Exkursionen sind bereits abgesagt worden. Mit diesen Maßnahmen versucht die Stadt Duisburg die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.