5. Duisburger Makerday findet in diesem Jahr virtuell statt

Der fünfte Duisburger Makerday feiert am Samstag, 26. September, von 14 bis 16 Uhr seine coronabedingte Livestream-Premiere. Beim gemeinsamen Aktionstag rund ums Selbermachen der Volkshochschule und Stadtbibliothek Duisburg, dreht sich auch in dieser Form erneut alles um 3-D-Druck/Scan, Smart-Home-Lösungen, Programmierung und spannende DIY-Projekte. Fachleute aus Hochschulen, Verbänden und Institutionen sowie Projektgruppen Duisburger Schulen und Mitarbeiter führender Duisburger IT-Unternehmen präsentieren in rund 15-minütigen Beiträgen die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung. Den Livestream erreicht man über folgenden Link: https://youtu.be/3W_9pWDgS8k 

Die Justus-von-Liebig-Schule aus Hamborn ist von Beginn an Stammgast beim Duisburger Makerday. Seit vielen Jahren lernen die Schülerinnen und Schüler dort den spielerischen Umgang mit programmierbaren Robotern. Schon oft haben sie vordere Plätze bei einschlägigen Wettbewerben errungen. Die engagierten Lehrerinnen und Lehrer stellen die Projekte vor, die an der Schule zum Alltag gehören.

Die Innovationstreiber um Steffen Budweg und die Westvisionäre um Jan Stermann sind zwar am Veranstaltungstag verhindert, wollten die Gelegenheit aber nicht verstreichen lassen, sich in einer Videobotschaft an die Duisburger Makerszene zu wenden.

Mit dabei sind auf jeden Fall die Macher vom Duisentrieb-Makerspace-Kurs der VHS Duisburg. Oliver Jantz, der Ober-Duisentriebler, wird diesen Kooperationskurs vorstellen. Eine nicht unbedeutende Rolle in seinem Beitrag spielen kleine OTTO-Roboter. Kursleiter Günter Knöpfel und Kursteilnehmer Fred Kessler stellen eine im Kurs entwickelte Smart-Home-Lösung vor. Ihre intelligente Haussteuerung haben sie in einem Puppenhaus verbaut, sie lässt sich aber ohne weiteres aufs eigene Heim übertragen.

Auch die Stadtbibliothek hat in ihren Räumen seit wenigen Tagen eine eigene Kreativwerkstatt. „MachBar“ heißt das neue Angebot auf der dritten Etage des Stadtfensters, welches Wissen durch gemeinsames Arbeiten generieren soll und Hemmschwellen gegenüber neuen Technologien abbauen will. Neben dem digitalen Fortschritt spielt dabei insbesondere das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Tobias Hogeweg, verantwortlicher Ansprechpartner für das Angebot, wird die „MachBar“ vorstellen.

Das in Duisburg ansässige Unternehmen ITQ ist spezialisiert auf Mechatronik und Softwareentwicklung. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg hat sich das Unternehmen insbesondere die Nachwuchsgewinnung auf die Fahnen geschrieben. Mit verschiedenen Mitmachveranstaltungen versucht es, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern. Beim Makerday wollen die ITQler „Innovative Makerformate in Zeiten von Corona“ vorstellen. Ihre „Makeathons“ haben sich dezentral, aber virtuell vernetzt unter anderem mit neuen Lösungen für die Verpackungsindustrie sowie mit Solarmobilen beschäftigt. Vielleicht finden sich nach dieser Präsentation Interessierte, die bei der nächsten ITQ-Veranstaltung ihre Technikbegeisterung einbringen möchten.

Auch die Universität Duisburg-Essen hat am Standort Duisburg einen Ort eingerichtet, an dem sich Technikinteressierte austoben können. Am 3D-FabLab des Lehrstuhls für Fertigungstechnik beherrscht man verschiedene Verfahren der sogenannten additiven Fertigung. Livia Wedau, Aida Memic und Anne Hengestermann stellen das 3D-FabLab vor.

„Mach´ dein Hobby zum Beruf – Vom Maker zum Modellbauer“ hat Diplom-Ingenieur Peter Gärtner vom Bundesverband Modell- und Formenbau seinen Auftritt überschrieben. Er will insbesondere jungen Menschen, die beispielsweise Spaß am 3D-Druck haben, eine spannende Berufsperspektive aufzeigen.

Der 5. Duisburger Makerday ist auch in diesem Jahr in das Programm der Talenttage Ruhr aufgenommen worden. Die Talenttage sind ein Bildungsprojekt des Initiativkreises Ruhr.